Verbale Kreativität überzeugt Bürgermeister

150 Jahre Feuerwehr Arnstorf: Alfons Sittinger begleitet das Fest im Juli 2018 als Schirmherr

Arnstorf. Für die Männer der Stützpunktfeuerwehr sind diese Wochen neben dem „normalen Dienst“ mit einer Fülle gesellschaftlicher Ereignisse angefüllt, feiert man doch vom 20. bis 22. Juli 2018 das 150-jährige Bestehen.
Festmutter, Ehrenmutter und Festdamen sind bereits gefunden, mit der Feuerwehr Mitterhausen haben die Arnstorfer einen Super-Patenverein an ihrer Seite. Mit Bürgermeister Alfons Sittinger hatte man schon einen versierten Schirmherrn im Auge. Um ihm diese wichtige Aufgabe anzutragen, hatte der Festausschuss mit Vorstand Moritz Graf von Deym, Kommandant Hans Schaitl und KBM Helmut Schaitl an der Spitze ins Restaurant Artemis eingeladen.
Moralische Unterstützung leisteten Festmutter Gerlinde Benisch und Bettina Baumgartner als Vertreterin der Festdamen. „Es ist mir eine große Ehre, aber ganz so einfach geht das nicht“, meinte der Schirmherr in spe auf die vom Vorstand vorgetragene Bitte, das Amt zu übernehmen. Er hatte zwar kein Holzscheit zum Knien mitgebracht und verlangte auch keine Beweise der Feiertüchtigkeit, wollte aber noch die Kreativität der Wehrkräfte testen.
Nachdem sich die Männer bei Wortschöpfungen sehr beflissen erwiesen und aus dem „nichtschlafenden Schmerzenslaut“ die Wachau, aus einem nicht funktionsfähigem Gewässer mit kaputt und See eine Kapuze und aus den Begriffen für Paste und Rind eine Ku(h)gel gefunden hatten, war dieser Test zur Zufriedenheit des Bürgermeisters ausgefallen.
Mit seiner Zusage verband Alfons Sittinger das Verspechen, alles in seiner Kraft stehende zu tun, damit das Wetter passt. Als Dankeschön durfte sich der frischgebackene Schirmherr noch über eine Kiste voller guter Tropfen aus der Wachau freuen und auch der obligatorische Schirm – natürlich in feuerwehrrot – fehlte als Dreingabe nicht.
Diese leicht genommene Hürde auf dem Weg zum Fest ließ man mit einem gemeinsamen Essen und einem gemütlichen Abend ausklingen. – cm